St. Mauritius

Die Feldsteinkirche St. Mauritius in Hittfeld reicht bis ins 9. Jahrhundert zurück und bewahrt eine Bronzetaufe von 1438, eine Kanzel von 1657 und eine historische Orgel.
St. Mauritius, auch Mauritiuskirche genannt, ist die evangelisch-lutherische Kirche in Hittfeld in der Gemeinde Seevetal im Landkreis Harburg. Sie steht an der Kirchstraße auf einem Hügel und ist als Baudenkmal geschützt. Ihre Geschichte reicht bis ins 9. Jahrhundert zurück.
Über eine Treppe mit Geländer gehst du den Kirchhügel hinauf. Er ist von einer Feldsteinmauer eingefasst. Oben steht links ein frei stehender roter Glockenturm aus Holz mit spitzem Schieferhelm. Rechts siehst du hinter Birken und großen Laubbäumen die Feldsteinkirche. Ihre roten Ziegeldächer liegen auf zwei Höhen, auf dem Dach sitzt ein kleiner Dachreiter mit Uhr. An der Längsseite fallen die Rundbogenfenster mit Backsteinlaibung und das rote Rundbogenportal auf. Im Giebeldreieck des Westgiebels ist ein Fachwerk-Ziermuster zu sehen.
Im Inneren stammen die Ausstattungsstücke aus mehreren Jahrhunderten. Die bronzene Taufe goss Lorenz Grove im Jahr 1438. Die Kanzel von 1657 schnitzte Tamke aus Buxtehude, der Kronleuchter ist von 1620. Ein Stück aus jüngerer Zeit ist die Skulptur „Dornbusch“ von Sabine von Diest-Brackenhausen aus dem Jahr 2000. Eine Orgel gibt es hier seit 1677. Das heutige Instrument hat 2 Manuale und Pedal, 24 Register und 1.568 Pfeifen.
An der Außenwand der Kirche hängt ein Kriegerdenkmal für die Jahre 1914–1918. Die Namen darauf sind nach Ortschaften geordnet, darunter Hittfeld, Helmstorf, Maschen und Emsen. Die Kirche gehört zur Evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Hittfeld und wird von ihr bis heute für Gottesdienste und Gebete genutzt.










